Better Living Find
Tapo P110: Stromverbrauch verstehen, Geräte smarter schalten
Wie viel Strom verbraucht ein Gerät tatsächlich – und muss die Stehlampe jeden Abend von Hand eingeschaltet werden? Die Tapo P110 verbindet Verbrauchsmessung mit App-Steuerung und Zeitplänen. Dafür wird sie einfach zwischen Steckdose und geeignetem Gerät eingesetzt.
Werbung / Affiliate-Links: Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Kurz gesagt
Die Tapo P110 ist eine WLAN-Steckdose mit Verbrauchsmessung. Sie zeigt dir den aktuellen und bisherigen Stromverbrauch des angeschlossenen Geräts und kann dessen Stromversorgung per App oder Zeitplan schalten. Ein zusätzlicher Hub ist nicht erforderlich. Interessant ist sie für alle, die einzelne Verbraucher besser einschätzen oder eine vorhandene Lampe automatisieren möchten.
Auf einen Blick
- Verbrauch sichtbar machen: Aktuelle Leistungsaufnahme und bisherigen Energieverbrauch in der Tapo-App ansehen.
- Zeitpläne erstellen: Geeignete Geräte zu festgelegten Zeiten ein- und ausschalten.
- Fernzugriff: Die Steckdose bei bestehender Verbindung auch unterwegs steuern.
- Sprachsteuerung: Mit Amazon Alexa und Google Assistant kompatibel.
- Ohne zusätzlichen Hub: Verbindung direkt über ein 2,4-GHz-WLAN.
- Einfach nachrüsten: Zwischen vorhandener Steckdose und Gerätestecker einsetzen.
Erst messen, dann entscheiden
Manche Geräte laufen täglich viele Stunden, andere bleiben nach der Nutzung im Standby. Die Verbrauchsanzeige hilft, solche Gewohnheiten genauer anzusehen: Was benötigt das Gerät während der Nutzung, und was fällt außerhalb dieser Zeit an?
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Watt und Kilowattstunden. Watt beschreiben die momentane Leistungsaufnahme. Kilowattstunden zeigen, wie viel Energie über einen Zeitraum zusammenkommt. Für die Einschätzung im Alltag ist deshalb eine Messung über mehrere typische Tage oft hilfreicher als ein einzelner Blick auf den aktuellen Wert.
Die Steckdose spart nicht automatisch Strom. Ein möglicher Nutzen entsteht erst, wenn du aus den Messwerten eine sinnvolle Änderung ableitest. Auch die WLAN-Steckdose selbst benötigt Energie.
Für wen es sinnvoll ist
Die P110 passt als überschaubarer Einstieg ins Smart Home, wenn du zunächst nur ein einzelnes Gerät steuern möchtest. Eine Stehlampe mit mechanischem Schalter kann beispielsweise abends nach Zeitplan leuchten, ohne dass du ein neues Leuchtmittel oder eine neue Lampe brauchst.
Ebenso interessant ist sie, wenn du den Verbrauch eines geeigneten Geräts nachvollziehen möchtest. Die Messung betrifft allerdings nur das, was an dieser Steckdose angeschlossen ist – nicht automatisch den gesamten Haushalt.
Was uns gefällt
- Messen und Schalten kombiniert: Du brauchst für diese beiden Aufgaben keine getrennten Geräte.
- Vorhandene Ausstattung weiterverwenden: Auch eine einfache Tisch- oder Stehlampe kann einen Zeitplan bekommen.
- Klein anfangen: Für den Einstieg muss kein umfangreiches Smart-Home-System aufgebaut werden.
- Bedienung nach Bedarf: App, Zeitplan, kompatibler Sprachassistent oder die Taste am Gerät stehen zur Verfügung.
Was du wissen solltest
Die P110 benötigt ein 2,4-GHz-WLAN. Für den Zugriff von unterwegs müssen die erforderlichen Netzwerk- und Internetverbindungen bestehen.
Außerdem macht eine schaltbare Steckdose nicht jedes Gerät vollständig fernbedienbar. Sie unterbricht oder aktiviert lediglich die Stromversorgung. Ein Gerät, das nach dem Einstecken erst eine zusätzliche Taste benötigt, startet dadurch möglicherweise nicht. Eine Dimmfunktion bietet die P110 ebenfalls nicht.
TP-Link nennt für die EU-Ausführung maximal 16 A beziehungsweise 3680 W bei allgemeiner Nutzung beziehungsweise Widerstandslast. Das ist keine pauschale Freigabe für jedes Gerät: Für Motorlasten gelten andere Grenzen; leistungsstarke Geräte wie Klimaanlagen und Kühlschränke schließt der Hersteller auf seiner Produktseite aus. Maßgeblich sind die Angaben der konkreten Ausführung und des angeschlossenen Geräts.
Drei praktische Tipps
- Schaltverhalten prüfen: Teste bei einer geeigneten Lampe, ob sie nach dem Wiederherstellen der Stromversorgung selbstständig leuchtet.
- Typische Nutzung erfassen: Miss mehrere normale Tage, bevor du den Verbrauch beurteilst.
- Zeitpläne passend wählen: Automatisiere nur Geräte, die sich für das unbeaufsichtigte Ein- und Ausschalten eignen.
Unser Better Living Find
Eine praktische Kombination aus Verbrauchsanzeige und schaltbarer Steckdose. Besonders schlüssig ist sie für einen konkreten ersten Anwendungsfall: eine vorhandene Lampe automatisieren oder den Strombedarf eines geeigneten Geräts besser verstehen. Entscheidend bleiben die Gerätekompatibilität und ein sinnvoll gewählter Zeitplan.


