Zurück zum Blog

Wohnen & Interior

Reading Nook: Aus einer leeren Ecke wird dein liebster Platz zuhause

Fast jede Wohnung hat diese eine Ecke, mit der man nichts so recht anzufangen weiß. Zu klein für ein Möbelstück, zu leer, um wirklich schön auszusehen. Genau daraus kann eine Reading Nook werden: ein Platz zum Lesen, Musik hören oder einfach für eine halbe Stunde verschwinden.

Gemütliche Reading Nook am Fenster mit Sessel im Togo-Stil, orangefarbener Bogen-Stehlampe, silbernem Beistelltisch, grünem Metallregal mit Büchern und beigem Teppich.

Werbung / Affiliate-Links: Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Eine gute Leseecke braucht erstaunlich wenig. Im Grunde reichen ein bequemer Platz, gutes Licht und eine Ablage. Der Unterschied liegt darin, wie diese Dinge zusammen aussehen.

Für unsere Reading Nook wollten wir deshalb keine klassische Ecke mit Ohrensessel und Bücherwand. Der Look sollte etwas moderner sein, ein bisschen Retro, gemütlich, aber nicht verspielt.

Der Sessel entscheidet, ob man wirklich sitzen bleibt

Bei einer Reading Nook darf der Sitzplatz ruhig das größte Objekt sein. Schließlich soll die Ecke nicht nur auf einem Foto funktionieren.

Statt eines klassischen Lesesessels gefällt uns hier ein niedriger Sessel im Togo-Stil. Das elfenbeinfarbene Modell wirkt durch seine bodennahe Form entspannt und braucht keine zusätzliche Fußstütze. Gleichzeitig ist es ungewöhnlich genug, um aus einer sonst leeren Ecke einen eigenen Bereich zu machen.

Sessel im Togo-Stil bei Amazon ansehen →

Gerade in einer Ecke neben einem Fenster oder in einem größeren Wohnzimmer kann so ein einzelner Sessel deutlich interessanter wirken als noch ein weiteres kleines Sideboard.

Die Lampe darf auffallen

Eine Leseleuchte muss hier nicht unsichtbar werden.

Die Bogen-Stehlampe mit orangefarbenem Schirm bringt bewusst Farbe in den ansonsten eher ruhigen Look. Chrom, Orange und die gebogene Form erinnern ein wenig an Möbel aus den 70ern, ohne dass die ganze Ecke zum Retro-Set werden muss.

Orange Bogen-Stehlampe bei Amazon ansehen →

Der gebogene Arm ist für eine Leseecke praktisch, weil das Licht näher über dem Sitzplatz landet. Welche Lichtstärke und welches Leuchtmittel am besten passen, hängt von der verwendeten E27-Lampe ab.

Unser Tipp wäre hier: warmes Licht wählen. Gerade abends soll die Reading Nook schließlich nicht wie ein Arbeitsplatz wirken.

Ein Beistelltisch für genau die Dinge, die dort landen

Buch, Tee, Kopfhörer, vielleicht das Handy. Mehr muss neben dem Sessel eigentlich nicht Platz haben.

Der silberne N-Form-Beistelltisch passt gut zur Chrom-Stehlampe, wirkt durch die offene Konstruktion aber deutlich leichter als ein geschlossener Tisch.

N-Form-Beistelltisch bei Amazon ansehen →

Genau solche kleinen Wiederholungen machen eine Ecke stimmiger. Hier taucht das Metall der Lampe im Tisch wieder auf, ohne dass beide Produkte aus derselben Serie stammen müssen.

Ein Schuhregal als niedriges Bücherregal?

Ja, mit etwas Augenmaß.

Das grüne RODL2 Metallregal wird eigentlich als Schuhablage verkauft. Für diese Reading Nook würden wir es anders nutzen: als niedriges Regal für einige Bücher, Magazine und vielleicht eine kleine Ablageschale.

Grünes Metallregal bei Amazon ansehen →

Die resedagrüne Farbe ist ein schöner Kontrast zu Elfenbein, Beige und Chrom. Gleichzeitig bleibt das Regal niedrig genug, damit die Ecke nicht gleich nach Bibliothek aussieht.

Wichtig: Vorher Maße und Traglast prüfen. Für sehr schwere Bildbände oder eine komplett gefüllte Bücherwand ist ein dafür vorgesehenes Bücherregal die bessere Wahl.

Der Teppich macht aus Möbeln eine eigene Ecke

Ohne Teppich stehen Sessel, Lampe und Tisch schnell einfach irgendwo im Raum.

Ein Teppich fasst die einzelnen Möbel optisch zusammen. Der beige Vintage-Teppich von HUGEAR misst 140 × 200 cm und hat ein zurückhaltendes Muster. Dadurch bringt er etwas Struktur in den Bereich, ohne mit der orangefarbenen Lampe zu konkurrieren.

Beigen Vintage-Teppich bei Amazon ansehen →

Der Teppich muss dabei nicht komplett unter allen Möbeln liegen. Für eine kleine Reading Nook reicht es oft, wenn der Sessel mit den vorderen Bereichen daraufsteht und Tisch sowie Lampe optisch dazugehören.

Und was liest man dort eigentlich?

Die schönste Leseecke bringt wenig, wenn dort nie ein Buch landet.

Wer gerade etwas Ruhiges für den Abend sucht, findet in unseren 7 Selfcare-Büchern für mehr Ruhe und Zeit für dich einige passende Titel.

Und Lesen muss nicht immer bedeuten, ein Buch in der Hand zu halten. Gerade abends kann ein Hörbuch genauso gut zu diesem Platz passen. Unsere 4 Selfcare-Hörbücher für kleine Pausen im Alltag funktionieren auch dann, wenn die Augen nach einem langen Tag einfach genug haben.

Die Ecke muss nicht perfekt aussehen

Eine Reading Nook darf benutzt aussehen.

Ein Buch auf dem Tisch, eine Decke über der Lehne oder zwei Magazine im Regal machen den Platz eher besser als schlechter. Gerade das unterscheidet eine echte Lieblingsecke von einem eingerichteten Schaufenster.

Wer den gleichen Gedanken auf den restlichen Raum übertragen möchte, findet in unserem Beitrag Wohnzimmer gemütlicher gestalten weitere Ideen für Licht, Textilien und kleine Veränderungen.

Unser Reading-Nook-Look

Für diese Ecke würden wir bewusst fünf Dinge kombinieren: den niedrigen Sessel als Mittelpunkt, die orange Bogenlampe als Blickfang, etwas Chrom beim Beistelltisch, das grüne Regal für Bücher und einen ruhigen Teppich darunter.

Mehr braucht es gar nicht.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum solche Ecken auf Pinterest so gut funktionieren: Man sieht eine vorher ungenutzte Stelle und kann sich sofort vorstellen, was daraus werden könnte.

Über die Redaktion

Little Better Living ist ein gemeinsames Projekt von Michael & Ina. Wir recherchieren und bereiten Ideen rund um Wohnen, Organisation, DIY und Selfcare so auf, dass sie sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen. Dabei achten wir auf verständliche Anleitungen, verlässliche Quellen und Empfehlungen, die wirklich zum jeweiligen Thema passen.

Mehr über uns