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Wohnen & Interior

Dream Bedroom: So wird aus einem Schlafzimmer ein Raum, in dem du wirklich bleiben willst

Manche Schlafzimmer sind komplett eingerichtet und wirken trotzdem unfertig. Oft fehlt gar kein Möbelstück. Es sind Licht, Stoffe und ein paar bewusst gewählte Details, die aus einem funktionalen Raum einen echten Rückzugsort machen. Für diesen Dream-Bedroom-Look braucht es keine komplette Neugestaltung.

Gemütliches Schlafzimmer in warmen Beige- und Brauntönen mit gepolstertem Bett, strukturierter Tagesdecke, Kissen, schwarzen Wandleuchten, schwebendem Nachttisch, Pilz-Tischlampe, organischem Ganzkörperspiegel und Ambientelicht.

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Ein Bett, zwei Nachttische, ein Kleiderschrank. Eigentlich ist alles da. Trotzdem sehen viele Schlafzimmer eher nach „fertig eingerichtet“ als nach einem Raum aus, auf den man sich abends freut.

Bei den Schlafzimmern, die man auf Pinterest sofort speichern möchte, fällt etwas anderes auf: Sie wirken selten vollgestellt. Dafür stimmen die Details. Das Licht ist weich, das Bett hat Struktur und irgendwo im Raum gibt es ein Element, das den Blick hängen lässt.

Genau dort würde ich anfangen.

Das Deckenlicht darf öfter ausbleiben

Eine helle Deckenlampe ist praktisch, macht ein Schlafzimmer am Abend aber schnell nüchtern. Mehrere kleinere Lichtquellen wirken ruhiger und lassen sich gezielter einsetzen.

Auf einem Nachttisch kann zum Beispiel eine Pilz-Tischlampe in mattem Nickel stehen. Durch die runde Form sieht sie auch ausgeschaltet wie ein kleines Designobjekt aus. Das Modell von tectake ist kabelgebunden und passt besonders gut zu einem eher reduzierten Schlafzimmer mit warmen Beige-, Braun- oder Grautönen.

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Wer den Nachttisch lieber frei halten möchte, kann Licht direkt an die Wand bringen. Die ausgewählten Akku-Wandleuchten kommen im Zweier-Set und brauchen im Betrieb kein sichtbares Stromkabel. Laut Produktbeschreibung lassen sich drei Lichtfarben und zehn Helligkeitsstufen einstellen.

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Für die übrige Stimmung im Raum kann eine indirekte Lichtquelle dazukommen. Die Govee RGBIC Stehlampe steht schmal an der Wand und beleuchtet vor allem die Fläche dahinter. Im Schlafzimmer würden wir die kräftigen Gaming-Farben eher ignorieren und mit warmen, gedimmten Tönen arbeiten.

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So entstehen verschiedene Lichtstimmungen, ohne dass das Schlafzimmer mit Lampen vollgestellt ist.

Das Bett braucht mehr als schöne Bettwäsche

Das Bett nimmt meistens den größten Teil des Raums ein. Entsprechend stark beeinflusst es den gesamten Eindruck.

Ein einfacher Trick ist eine zusätzliche Schicht über der normalen Bettwäsche. Die beige Tagesdecke von BEDSURE ist 220 × 240 cm groß und hat eine deutlich sichtbare Struktur. Locker über das untere Drittel des Bettes gelegt wirkt sie meist besser als millimetergenau ausgerichtet.

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Dazu reichen ein oder zwei größere Dekokissen. Die MIULEE Kissenbezüge aus Chenille in Beige gibt es unter anderem in 40 × 60 cm. Gerade längliche Kissen funktionieren gut vor normalen Schlafkissen, weil das Bett dadurch gestaltet aussieht, ohne zur Kissenlandschaft zu werden.

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Dabei müssen Decke, Bettwäsche und Kissen nicht exakt dieselbe Farbe haben. Ein paar nahe beieinanderliegende Creme-, Beige- und Brauntöne wirken meist natürlicher.

Lieber ein großer Blickfang als fünf kleine Deko-Ecken

Kerzen, kleine Vasen und Bilderrahmen lassen sich schnell verteilen. Ein Schlafzimmer wird dadurch aber nicht automatisch interessanter.

Ein größeres Element verändert den Raum oft stärker.

Der Koonmi Ganzkörperspiegel ist 193 × 86 cm groß und hat eine unregelmäßige Form mit schwarzem Rahmen. Er kann angelehnt oder aufgehängt werden. In einer freien Ecke oder seitlich neben einem Schrank bekommt er genug Platz, um tatsächlich zu wirken.

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Ein großer Spiegel hat außerdem einen praktischen Nebeneffekt: Er nimmt Licht und Teile des Raums auf. Gerade kleinere Schlafzimmer wirken dadurch weniger abgeschlossen.

Ein Nachttisch muss nicht auf dem Boden stehen

Neben dem Bett sammelt sich schnell erstaunlich viel: Handy, Buch, Ladekabel, Wasser, Kopfhörer.

Ein schwebendes Modell hält zumindest den Boden frei. Der Wand-Nachttisch von Designfabrik Hamburg ist aus schwarzem Metall und mit rund 42 cm Breite vergleichsweise kompakt. Im Inneren gibt es zusätzlichen Platz für kleinere Dinge, außerdem ist eine Kabelführung vorgesehen.

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Zusammen mit einer Wandleuchte entsteht eine sehr aufgeräumte Ecke neben dem Bett. Das kann besonders gut funktionieren, wenn für einen klassischen Nachttisch ohnehin wenig Platz vorhanden ist.

Und dann darf der Raum noch etwas können

Ein Dream Bedroom muss nicht nur gut aussehen.

Für einen Filmabend kann ein kleiner Beamer interessanter sein als ein dauerhaft sichtbarer Fernseher. Der ausgewählte Philoent Mini-Beamer unterstützt laut Produktbeschreibung unter anderem WiFi 6, Bluetooth 5.4 und automatische Trapezkorrektur. 4K-Inhalte werden unterstützt; das Gerät wird als 1080p-Projektor angeboten.

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Wichtig ist vorher vor allem die Frage, wohin das Bild projiziert werden soll. Eine möglichst freie, helle Wand ist meistens die einfachste Lösung. Wer jedes Mal erst Bilder abhängen oder Möbel verschieben muss, wird den Beamer wahrscheinlich deutlich seltener verwenden.

Ein Dream Bedroom entsteht nicht durch mehr Deko

Der größte Unterschied entsteht meist dann, wenn vorhandene Dinge besser zusammenspielen.

Eine strukturierte Decke verändert die größte Fläche im Raum. Wandlampen ersetzen sichtbare Kabel am Nachttisch. Ein großer Spiegel übernimmt die Rolle von mehreren kleinen Dekoobjekten. Indirektes Licht macht aus demselben Schlafzimmer abends einen anderen Raum.

Man muss deshalb nicht alles auf einmal verändern.

Oft reicht schon eine Ecke, bei der Licht, Materialien und Möbel plötzlich zusammenpassen. Der Rest kann danach Stück für Stück folgen.

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