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Lifehacks & Organisation

Badezimmer organisieren: 7 Ideen für mehr Stauraum

Zu wenig Ablagefläche, volle Schränke und ständig herumstehende Pflegeprodukte? Mit diesen sieben einfachen Ideen schaffst du mehr Stauraum und dauerhaft Ordnung im Badezimmer – auch ohne neue Möbel.

Ordentliches Badezimmer mit Unterregal-Hängekorb und Silikon-Abtropfmatten

Im Badezimmer sammeln sich erstaunlich viele Dinge: Hautpflege, Haarprodukte, Handtücher, Medikamente, Reinigungsmittel und all die kleinen Vorräte, die irgendwann im Schrank verschwinden. Besonders in einem kleinen Bad entsteht dadurch schnell der Eindruck, dass schlicht zu wenig Platz vorhanden ist.

Oft fehlt aber nicht unbedingt Stauraum. Der vorhandene Platz wird nur noch nicht optimal genutzt. Mit einer klaren Aufteilung und einigen kleinen Helfern lässt sich das Badezimmer organisieren, ohne neue Möbel zu kaufen oder Löcher in die Wand zu bohren.

1. Das Badezimmer vollständig durchsehen

Bevor du Organizer und Körbe verteilst, solltest du dir einen Überblick verschaffen. Räume dafür nicht zwingend das gesamte Badezimmer auf einmal aus. Ein Schrank oder eine Schublade nach der anderen ist meist überschaubarer.

Sortiere die Gegenstände in einfache Gruppen:

  • tägliche Pflege
  • Haarpflege und Styling
  • Mundhygiene
  • Handtücher
  • Nachfüllprodukte
  • Medikamente
  • Putzmittel
  • selten verwendete Dinge

Leere Verpackungen, abgelaufene Produkte und Kosmetik, die du nicht mehr verwendest, können direkt aussortiert werden. Medikamente solltest du entsprechend den örtlichen Vorgaben entsorgen und nicht einfach in den Hausmüll oder die Toilette geben.

2. Nur täglich Benötigtes offen stehen lassen

Je mehr Flaschen und Tuben auf dem Waschbecken stehen, desto unruhiger wirkt das Bad. Gleichzeitig wird das schnelle Abwischen der Flächen unnötig mühsam.

Offen stehen sollten deshalb nur Produkte, die du wirklich jeden Tag benutzt. Alles andere bekommt einen festen Platz im Schrank oder in einer Schublade. Eine kleine Schale oder ein Tablett kann die wenigen täglichen Produkte optisch zusammenfassen.

Ein guter Test: Verwendest du etwas nicht mindestens mehrmals pro Woche, muss es wahrscheinlich nicht direkt am Waschbecken stehen.

3. Ungenutzten Platz unter Regalböden verwenden

In vielen Badezimmerschränken bleibt zwischen einem niedrigen Produkt und dem darüberliegenden Regalboden viel Platz frei. Zusätzliche feste Einlegeböden wären zwar praktisch, lassen sich aber nicht in jedem Schrank montieren.

Eine unkomplizierte Alternative sind Körbe, die direkt unter einen vorhandenen Regalboden gehängt werden. Darin lassen sich beispielsweise kleine Handtücher, Waschlappen, Ersatzprodukte oder Haarzubehör unterbringen.

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Wir haben uns dafür einen verstellbaren Unterregal-Hängekorb bestellt. Uns gefällt an der Idee besonders, dass der sonst ungenutzte Raum unter einem Regalboden zusätzlichen Stauraum bietet, ohne dass dafür gebohrt werden muss.

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Miss vor der Bestellung die Tiefe und Stärke deines Regalbodens aus. Prüfe außerdem, ob sich eine vorhandene Schranktür mit dem eingehängten Korb weiterhin problemlos schließen lässt.

4. Nassen Produkten einen eigenen Platz geben

Duschgel, Shampoo und Seife hinterlassen auf Ablagen häufig Wasserflecken oder klebrige Rückstände. Stehen die Flaschen direkt auf einer feuchten Fläche, sieht der Bereich außerdem schnell ungepflegt aus.

Für solche Produkte haben wir Silikon- beziehungsweise Abtropfmatten bestellt. Darauf können Seifenspender, feste Seife oder Duschprodukte gesammelt stehen. Das wirkt sofort ruhiger und schützt die Fläche darunter vor ständigem Tropfwasser.

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Achte darauf, dass sich unter der Matte keine Feuchtigkeit staut. Hebe sie beim Putzen regelmäßig an, reinige beide Seiten und lasse die Fläche darunter vollständig trocknen.

5. Produkte nach Routinen statt nach Größe sortieren

Häufig werden Badezimmerprodukte dort eingeräumt, wo gerade noch Platz ist. Dadurch liegen Dinge, die gemeinsam verwendet werden, in verschiedenen Schubladen.

Praktischer ist eine Aufteilung nach Routinen. Bewahre beispielsweise Reinigung, Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutz gemeinsam auf. Haarbürste, Stylingprodukte und Haargummis bilden eine weitere Gruppe.

So musst du morgens nicht mehrere Schubladen öffnen. Gleichzeitig erkennst du schneller, wenn sich von einer Produktart zu viele Varianten angesammelt haben.

6. Vorräte von angebrochenen Produkten trennen

Nachfüllpackungen und ungeöffnete Vorräte sollten nicht zwischen den täglich verwendeten Produkten stehen. Richte dafür einen festen Bereich ein – beispielsweise eine Box im unteren Teil des Schranks.

Bevor du etwas nachkaufst, wirfst du zuerst einen Blick in diese Vorratsbox. Das verhindert Doppelkäufe und sorgt dafür, dass ältere Produkte nicht unbemerkt nach hinten rutschen.

Produkte, die empfindlich auf Wärme oder Feuchtigkeit reagieren, sind im Badezimmer allerdings nicht immer gut aufgehoben. Beachte deshalb die Lagerungshinweise auf der Verpackung.

7. Eine Zwei-Minuten-Routine einführen

Ein gutes Ordnungssystem funktioniert nur, wenn das Aufräumen wenig Aufwand verursacht. Zwei Minuten am Abend reichen oft:

  1. Pflegeprodukte zurück an ihren Platz stellen.
  2. Nasse Flächen kurz abwischen.
  3. Handtücher zum Trocknen aufhängen.
  4. Leere Verpackungen entfernen.
  5. Wäsche in den Wäschekorb geben.

Wenn jeder Gegenstand einen festen und leicht erreichbaren Platz hat, fühlt sich diese Routine kaum wie Aufräumen an.

Mehr Stauraum in einem kleinen Badezimmer schaffen

Gerade in kleinen Bädern solltest du zuerst vorhandene Flächen besser nutzen. Freier Raum unter Regalböden, die Innenseite von Schranktüren und schmale Lücken bieten häufig mehr Möglichkeiten als gedacht.

Geschlossene Aufbewahrung lässt das Bad ruhiger wirken. Kleine Dinge bleiben in beschrifteten Boxen übersichtlich, während einheitliche Behälter offene Regale optisch ordnen können. Fülle aber nicht jede freie Stelle sofort mit einem weiteren Organizer. Etwas Luft im Schrank erleichtert den Zugriff und verhindert, dass das neue Ordnungssystem selbst wieder unübersichtlich wird.

Diese Fehler machen das Bad schnell wieder unordentlich

Vermeide zu viele sehr kleine Boxen, in die jeweils nur ein Produkt passt. Sie nehmen häufig mehr Platz ein, als sie sparen. Auch schwer erreichbare Aufbewahrungslösungen funktionieren im Alltag selten dauerhaft.

Eine weitere typische Falle sind zu große Vorräte. Sonderangebote sparen kein Geld, wenn Produkte ablaufen oder vergessen werden. Kaufe bevorzugt das nach, was tatsächlich bald leer wird.

Fazit: Kleine Lösungen können viel verändern

Für mehr Ordnung im Badezimmer brauchst du nicht zwingend einen größeren Schrank. Entscheidend ist, dass häufig verwendete Dinge schnell erreichbar sind, Vorräte getrennt bleiben und bisher ungenutzter Platz sinnvoll eingesetzt wird.

Beginne mit einer einzigen Problemstelle – etwa dem Waschbecken oder einem überfüllten Regal. Sobald dieser Bereich funktioniert, kannst du das System Schritt für Schritt auf den Rest des Badezimmers übertragen.

Das gleiche Prinzip hilft auch in anderen Räumen: In unserem Beitrag „Kühlschrank richtig einräumen: Mehr Ordnung, länger frische Lebensmittel“ zeigen wir, wie feste Zonen auch in der Küche für mehr Übersicht sorgen.

Häufige Fragen

Wie bleibt das Badezimmer dauerhaft ordentlich?

Jeder Gegenstand benötigt einen festen, leicht erreichbaren Platz. Zusätzlich hilft eine kurze tägliche Routine, bei der Produkte zurückgestellt und feuchte Flächen abgewischt werden.

Wie schaffe ich ohne Bohren mehr Stauraum?

Nutze einhängbare Körbe, stapelbare Boxen und vorhandene Regalflächen. Prüfe vor dem Kauf immer die Abmessungen und die Belastbarkeit der jeweiligen Lösung.

Was sollte im Badezimmer offen stehen?

Am besten nur Produkte, die täglich verwendet werden. Weniger häufig benötigte Pflegeprodukte und Vorräte sind in Schränken oder Boxen besser aufgehoben.

Über die Redaktion

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